Der Künstler
Rolf Lorenz
Sehe mich in der Pflicht, auf Missstände hinzuweisen, die Welt zu kommentieren – eben mit meinen Mitteln und damit an der Ochsentour und Vetterleswirtschaft vorbei. Also alternativ zur sog. aktiven Politik – die zweifellos notwendig ist, aber deren Betrieb ich eher misstrauisch betrachte
Meine Malerei? In der Fortsetzung von Klaus Staeck.
Hervorgehobenes Werk
tempus fugit
Acryl, Teer · 39.4 × 27.6 in
5.950 $
Wir fliegen bald wieder mal zum Mond. Dann zum Mars. Wir, also manche, wollen dort hin, weil es auf der Erde in 100 Jahren zu Ende sein könnte. Da muss man ja vorsehen! OK, für manche ist es auch ein simples Geschäftsmodell. An der Stelle sei allerdings die Frage erlaubt, was es wohl kosten würde, schnellstmöglich und technologieoffen umweltfreundliche Antriebe für alles, was sich bewegt, zur Marktreife zu bringen? Oder wie wir es schaffen, dass Nestlé, Danone & Co. weltweit Recyclingsysteme installieren, damit nichts mehr in den Ozeanen, etwas zeitversetzt in in den Fischen und am Ende dann in uns selbst landet? Oder wie wir, die Bürger und Wähler, die Wissenschaft unterstützen können, Malaria so zu erforschen, dass zeitnah kein Mensch mehr daran sterben muss. Und Ebola. Zum Beispiel. Aber für wen erscheint es wirklich dringlich, die tödlichen Viren aus dem Kongo zu besiegen? Elon Musk kann es egal sein, denn er fliegt ja zum Mars!
Hallooooo! Ist da jemand?
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